Vergangenen Samstag durfte die U15 der Pirates in Augsburg ihr Können unter Beweis stellen. Da es sich um das Achtelfinale des Landesliga-Pokals handelte, konnten nur Spieler eingesetzt werden, die nicht zu alt für diese Altersklasse sind. Die Fürther haben sich deswegen mit drei Talenten aus der U12 Unterstützung für diese Herausforderung geholt.
Die Augsburger gehören zu den stärkeren Teams in ihrer Gruppe und das bekamen die im Durchschnitt etwas jüngeren Fürther von Anfang an zu spüren. In der ersten Partie hatten die Piraten zu Beginn noch Herausforderungen durchzustarten. Der dadurch entstandene frühe Rückstand konnte dann im dritten und vierten Inning nur noch bis auf zwei Runs zu einem 4:6 aufgeholt werden.
Beim zweiten Spiel der Begegnung wurden – nachdem beide Teams ihre Pitcher erneut wechselten – schon mehr Runs auf beiden Seiten erzielt. Im vierten Inning konnten die tapfer kämpfenden Freibeuter noch auf 10:10 ausgleichen, jedoch konnte der Run zum 10:11 Endstand und somit zum Sieg für die Gators nicht verhindert werden.
Was nehmen wir – neben den sportlichen Erkenntnissen – aus dem Double Header gegen Augsburg mit? Im Wesentlichen die Erfahrung, dass die U15 nicht nur bei Siegen wie zuletzt in Schweinfurt, sondern auch bei schwierigen Situationen eng zusammensteht, nicht aufgibt und geschlossen auftritt. Jetzt heißt es durchatmen, nach den Ferien geht es zu den Icesharks nach Altdorf.